Erfolgreiche Landeskatastrophenschutzübung in Mecklenburg-Vorpommern
Insgesamt waren bis zu 360 Personen beteiligt.
Am 15. November 2025 fand die diesjährige Landeskatastrophenschutzübung als große Marschübung mit Versorgungskomponente statt. In einem realistischen Szenario – ein Vegetationsbrand in Polen erfordert internationale Hilfe – stellte Mecklenburg-Vorpommern ein Hilfskontingent zusammen und erprobte dessen Entsendung.
Vier Marschteileinheiten mit insgesamt rund 90 Fahrzeugen von THW, Landes- und Bundespolizei, Katastrophenschutzeinheiten, Bundeswehr sowie Hilfsorganisationen starteten von verschiedenen Punkten in MV. Die Bandbreite reichte vom Mannschaftstransportwagen über Löschfahrzeuge bis zum CBRN-Erkundungskraftwagen.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Versorgung marschierender Verbände. Der Landkreis Nordwestmecklenburg richtete nahe Wismar eine Versorgungseinrichtung mit drei Einsatzabschnitten ein: Registrierung, Betankung und Sammeln. Trotz der logistischen Herausforderungen – zeitversetzte Ankunft der Einheiten, Versorgung im öffentlichen Raum, verschiedenste Fahrzeugtypen – verlief die Übung erfolgreich.
Insgesamt waren bis zu 360 Personen beteiligt. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen nun in ein Landeskonzept ein, das in einer Folgeübung erneut erprobt wird. Ziel ist es, bei Katastrophenlagen in und außerhalb MV professionell und effizient Hilfe leisten zu können.
