265 neue Feuerwehrfahrzeuge für das Land

Herr Zgaga und Herr Renz bei Start der Serienproduktion Details anzeigen
Herr Zgaga und Herr Renz bei Start der Serienproduktion
Herr Zgaga und Herr Renz bei Start der Serienproduktion
Herr Zgaga und Herr Renz bei Start der Serienproduktion
Nr.6 - LPBK - 310  | 24.06.2021  | BS  | BKSMB - Brandschutz

Zentral gelegen und für alle Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren in Mecklenburg-Vorpommern gut zu erreichen liegt die Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz. Ein idealer Ort, um den Produktionsstart eines einzigartigen Projektes angemessen zu begehen.

 

Im Jahr 2019 wurde durch die Landesregierung MV das Projekt „Zukunftsfähige Feuerwehr“ beschlossen und das LPBK mit der Durchführung beauftragt. Ziel ist es, die bestehende Fahrzeugausstattung der Wehren zu modernisieren. Das Projekt wird mit 50 Mio € durch das Land MV gefördert.

 

Innenminister Torsten Renz hat am 18.06.2021 zusammen mit Herrn Zgaga von der Firma Rosenbauer Deutschland GmbH die Produktion für den größten Baustein des Projektes Zukunftsfähige Feuerwehr gestartet. Die für 265 Feuerwehren baugleichen TSF-W kosten insgesamt ca. 42,6 Mio €. Ein Novum in der Brandbekämpfung.

 

Innenminister Torsten Renz: "Heute ist ein guter Tag für die Feuerwehren in Mecklenburg-Vorpommern. Die schlimmen Waldbrände in Lübtheen haben uns allen vor Augen geführt, wie wichtig auch angesichts der Klimaveränderungen eine gute technische Ausstattung unserer Feuerwehren ist. Insbesondere die kleineren Feuerwehren mit Einsatzfahrzeugen ab Baujahr 1999 oder älter profitieren vom 50-Millionen-Programm für die Feuerwehren. Ich freue mich, dass die ersten 31 Fahrzeuge noch in diesem Jahr ausgeliefert werden."

 

Das neue TSF-W verfügt über modernste Technik für die Brandbekämpfung, sodass alle Kameradinnen und Kameraden ihren ehrenamtlichen Dienst bestmöglich wahrnehmen können. Der IVECO Daily bietet Platz für bis zu sechs Kameraden. Vier davon können mit Pressluftatemgeräten während der Einsatzfahrt ausgerüstet werden. Neben einem Lichtmast, einer Wärmebildkamera, einer Hygienewand und vielen notwendigen Einsatzmitteln sind 1.000 Liter Löschwasser an Bord. Des Weiteren befindet sich eine Tragkraftspritze PFPN 10-1500 als Beladung auf dem Fahrzeug. Ein sofortiger Einsatz ist somit möglich, ohne im Vorhinein einen Hydranten zur Löschwasserentnahme suchen zu müssen.

 

Den vielen Gesprächen kann zumeist nur Positives entnommen werden. Einzig die Fahrzeughöhe stellt manch eine Wehr vor eine große Herausforderung.

 

Zu guter Letzt dankte Herr Renz allen ehrenamtlichen Feuerwehrleuten für ihren vorbildlichen Einsatz: „Und ich sage Danke für ihr Ehrenamt, liebe Kameradinnen und Kameraden, kommt immer wieder gut von euren Einsätzen zurück“.