„ARCHE 2018“: Ereignisreiche Woche geht zu Ende

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Nr.12 - LPBK - 300  | 04.10.2018  | KS  | BKSMB - Katastrophenschutz

Nicht nur auf der organisatorischen Ebene, sondern vor allem für die Übenden der unteren Katastrophenschutzbehörden und Kreisverbindungskommandos (KVK), war die Übungswoche ereignisreich. So galt es, nach einer Sturmflutwarnung für die Nordsee, den Zustrom ins Land Mecklenburg-Vorpommern zu koordinieren.

Am ersten Übungstag standen die Verkehrskonzeption und die Aufnahme der Flüchtenden im Mittelpunkt. Das Land Mecklenburg-Vorpommern war sowohl aufnehmendes Bundesland, als auch Transitland. Dementsprechend musste in Absprache mit der Polizei ein Verkehrskonzept erstellt werden um den Personenstrom, der primär mit dem Auto anreiste, zu kontrollieren. Zeitgleich mussten Notunterkünfte bereitgestellt und Abgleiche mit den Personenauskunftstellen durchgeführt werden.

In der Nacht des 26. September traf die Sturmflut auf die deutschen Küstenabschnitte und hinterließ glücklicherweise ein kleineres Schadensausmaß als angenommen. Aufgrund der Lageentwicklung konnten viele Teile der Bundesländer Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein wieder freigegeben, und die Rückführung der Menschen am zweiten Übungstag vorgeplant werden. Für die Betroffenen, die aufgrund des Schadensbildes bis auf weiteres nicht zurückkehren konnten, mussten Unterkünfte bereitgestellt werden, die für einen längeren Aufenthalt geeignet waren.

Die Auswertung der, insgesamt erfolgreich verlaufenen, Landeskatastrophenschutzübung: „ARCHE 2018“ wird in den nächsten Wochen erfolgen. Neben den Zielen im Rahmen der Übungsdurchführung, die vor allem in der Ebenen übergreifenden Kommunikation, der Struktur des Krisenmanagements und in der Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Katastrophenschutz lagen, wird auch der gesamte Organisationsprozess ausgewertet, um Ausbildungsbedarfe erkennen zu können.