Vereinbarung zum Aufbau, Vorhaltung und Einsatz der Teileinheit Dekontamination Verletzter in der Medizinischen Task Force unterzeichnet

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Nr.14 - LPBK - 300  | 28.09.2017  | KS  | BKSMB - Katastrophenschutz

Im Ergebnis einer zweijährigen Projektarbeit wurden im LPBK die Vorbereitungen getroffen, in den Medizinischen Task Forces des Landes Spezialeinheiten zum Betreiben von Dekontaminationstechnik aufzubauen.

Innenminister Lorenz Caffier, der stellvertretende Oberbürgermeister der Stadt Neubrandenburg, Peter Modemann, und der Landrat des Landkreises Vorpommern-Rügen, Ralf Drescher unterschrieben am Montag eine einschlägige Vereinbarung. Diese beinhaltet den Aufbau, die Vorhaltung und den Einsatz der Teileinheit Dekontamination Verletzter der Medizinischen Task Force in Mecklenburg-Vorpommern.

Die Einheiten der Medizinischen Task Forces werden vom ehrenamtlichen Engagement der freiwilligen Helferinnen und Helfer getragen. Sie ergänzen den Sanitätsdienst im Katastrophenschutz und sollen die medizinische Versorgung der Bevölkerung bei einem Massenanfall von Verletzten sichern.

Durch das Modul „Dekontamination Verletzter" (Dekon-V) in der Medizinischen Task Force soll eine standardisierte, flächendeckende Vorhaltung von Einheiten zur Dekontamination verletzter Personen bereits an der Schadenstelle etabliert werden. Die Spezialeinheiten Dekon-V der Medizinischen Task Force sind in der Lage, Verletzte nach chemischen, biologischen, radioaktiven oder nuklearen Katastrophenlagen zu dekontaminieren und stellen somit eine wichtige Komponente der Medizinischen Task Force sicher.