Erfolgreiche Maschinistenausbildungen im Katastrophenschutz

Fahrausbildung der Maschinisten mit Katastrophenschutzfahrzeugen Details anzeigen
Fahrausbildung der Maschinisten mit Katastrophenschutzfahrzeugen
Fahrausbildung der Maschinisten mit Katastrophenschutzfahrzeugen
Fahrausbildung der Maschinisten mit Katastrophenschutzfahrzeugen
Nr.1 - LPBK - 300  | 20.01.2017  | KS  | BKSMB - Katastrophenschutz

Auch 2016 hat das Landesamt für zentrale Aufgaben und Technik der Polizei, Brand- und Katastrophenschutz Mecklenburg-Vorpommern (LPBK) in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Polizei der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege Mecklenburg-Vorpommern den Helfern im Katastrophenschutz Mecklenburg-Vorpommern drei Kraftfahrerfortbildungen angeboten.

Für 32 Kraftfahrer fand am 3. April 2016 auf der Kraftfahrzeug-Gelände-Lehrbahn des Standortübungsplatzes Jägerbrück bei Torgelow eine Geländefahrausbildung mit dem Ziel statt, die persönlichen Entscheidungen und die Initiative des Kraftfahrers sowie das Verantwortungsbewusstsein beim Umgang mit der ihm anvertrauten wertvollen und komplizierten Einsatztechnik unter schwierigen Bedingungen zu fördern. Teilweise führten mangelnde Vorkenntnisse zu den geländefahrtspezifischen Bedienelementen der Einsatzfahrzeuge zu Einschränkungen in der Ausbildung. Dennoch gelang es am Ende z. B. die Stationen unbefestigter Wegabschnitt, Wellenbahn, Knüppeldamm, Grabenüberfahrt, Schräg- und Steilhang, Geröllstrecke, Spurbrücke und Eisenbahndamm erfolgreich zu bewältigen.

Am 12. und am 19. November 2016 fanden auf dem Gelände des Flughafens Peenemünde die regelmäßigen Fahr- und Sicherheitstrainings für Katastrophenschutzkräfte statt, an denen insgesamt 82 Helfer aus Feuerwehren und Hilfsorganisationen teilnahmen. Ausbildungsziel war die Verringerung des Unfallrisikos der gesamten Fahrzeugbesatzung und die Erhöhung der Verkehrssicherheit bei einsatzbedingter Teilnahme am Straßenverkehr. Nach Vorstellung der physikalischen und psychologischen Grundlagen sowie der Gefahrenlehre, absolvierten alle Kraftfahrer Slalom-, Rückwärts-, Notspurwechsel- und Notbremsübungen. Bei Interesse durfte im Rettungssimulator das richtige Verlassen aus einem auf dem Dach liegendem Fahrzeug geübt werden. Insbesondere die sogenannte Gleitfläche gab den Kraftfahrern einen realistischen Eindruck für die Gefahren bei Regen, Schnee und Eis. Besondere Leistungen wurden von den Kraftfahrern abverlangt, deren Einsatzfahrzeuge aufgrund des Alters so alt sind, noch nicht mit Unterstützungstechnik, wie z. B. ABS oder ESP, ausgestattet sind.

Die Teilnehmer zeigten sich durchweg begeistert von den Ausbildungen. Kulinarisch haben dazu auch die Truppenküche der Bundeswehr und Betreuungseinheiten des DRK beigetragen. Im Rahmen der Aufsicht konnte sich das LPBK vom hohen Einsatzwillen aller anwesenden Helfer sowie von der Ausbildungsqualität der Fahrausbilder überzeugen.

Die derzeitige Planung sieht als Termine für die nächste Geländefahrausbildung den 20. Mai 2017 und für die Fahrsicherheitstrainings den 2. und 9. Dezember 2017 vor.